Home

Nach der Pleite der Drogeriekette Schlecker ist diese Woche auch die sogenannte Transfergesellschaft gescheitert, maßgeblich wohl am Widerstand der FDP bzw. einiger FDP-Minister. Die SPD reagierte entrüstet. Wie aber beispielsweise  Rafael Eggebrecht zwitscherte (hierhier und hier), ist und bleibt eine öffentlich finanzierte Transfer-Gesellschaft “Sozialhilfe für Großunternehmen” bzw. die Gesellschaft muss für das “Missmanagement” eines Unternehmers geradestehen. Gescheiterte Unternehmer raushauen darf nicht Sache des Staates sein.

Trotzdem, die Transfergesellschaft abzulehnen ist genauso falsch. Nach den Kürzungen der letzten Jahre und den mageren Löhnen und schlechten Arbeitsbedingungen gerade bei Schlecker ist es schlicht verantwortungslos, gleichzeitig über 10’000 Menschen in die Arbeitslosigkeit zu entlassen, im Bewusstsein dass viele davon nicht so schnell davon wegkommen und auf Hartz-IV-Niveau abzurutschen drohen. Den Rest des Beitrags lesen »